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Während seiner Studienzeit an der Musikhochschule in Bukarest kam Horea Crishan als gebürtiger Rumäne in Kontakt mit zahlreichen bekannten Musikern, meist Zigeunern, die fantastische Cafe- und Gipsymusik spielten. Ihre Musik beeinflusste Crishan maßgeblich und er lernte schon in frühen Jahren sehr viel von den damaligen großen Meistern. Mit seinem großen Herz für ausdrucksstarke, emotionale Musikstile hat sich Horea in die feurigen Gipsy-Weisen verliebt. Sein großes Idol war Georges Boulanger, der weltbekannte Gipsy-Geiger, ein Zigeuner aus Rumänien, der seinerzeit in Berlin und Paris große Erfolge feierte.

Im Rahmen seiner Tätigkeit als NDR-Sinfoniker hatte Crishan zwar dann und wann die Möglichkeit auch diese Musik weiterzuverfolgen, letztendlich erfüllte er sich jedoch zusammen mit seinem langjährigen Freund und exzellenten Akkordeonspieler Nicolae Turcitu im Duo oder mit weitern hervorragenden Musikern, den Traum eine eigene kleine Salon-, Kaffeehaus- und Gipsymusikbesetzung aufzubauen.

Horea Crishan begeistert sein Publikum in Begleitung eines Akkordeons und Kontrabasses, oder mit seinem Trio: Violine, Piano, Kontrabass. Er verzaubert mit dem Temperament und der Romantik seiner Musik, mit seiner Liebe zum Balkan und den mitreißenden Weisen und schafft es, jedem festlichen Anlass ein besonderes Flair zu geben.

In seinem Repertoire finden sich unter anderem:

Wiener Musik: J. Strauß: An der schönen blauen Donau, Frühlingsstimmen, Wiener Blut
F. Kreisler: Schön Rosmarin, Liebesleid
Ungarische Zigeunermusik
Russische Zigeunermusik
jiddische Musik

Georges Boulanger: Avant de Mourir, Amoureuse, Pizzicato Walzer

Gipsy Song (Komm Tzigane), Jalousie (Tango Tzigane), Fascination (Valse Tigane), Thais Meditation (J. Massenet), Ungarischer Tanz (J. Brahms), Czardas von Monti, die Lerche

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